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Pressestimmen
 

Bericht im "Mannheimer Morgen" im Juli 2017

Projekte profitieren von starkem Einsatz

"Sehr schön, dass wir so treu jedes Jahr Unterstützung bekommen" - so dankte der evangelische Dekan Ralph Hartmann für die Kindervesperkirche, aber auchstellvertretend für alle anderen. Immerhin 28 Vereine und Institutionen bedachte der Deutsch-Amerikanische Frauenarbeitskreis (DAFAK) nun mit Spenden im Gesamtwert von 34 000 Euro.

Der Pfennigbasar, dazu die beiden Benefizkonzerte im Frühjahr mit dem Polizeimusikkorps und im Dezember mit der Mannheimer Bläserphilharmonie - die Damen arbeiten hart, um das Ergebnis zu erwirtschaften. Und jährlich laden sie dann, so Präsidentin Christine Müller, "zum Familientreffen", wie sie die Spendenübergabe im Café Pflanzenschauhaus charakterisierte.

Schließlich profitiert auch stets der Luisenpark selbst von dem Engagement des DAFAK. "Wir sind hier verwurzelt, seit der Bundesgartenschau 1975", verwies Müller auf zahlreiche Projekte, von gespendeten Bänken über die Storchenkamera bis zur Patenschaft über eine Eule, "Der Park wäre um einiges ärmer, wenn es Sie nicht geben würde", dankte Joachim Költzsch, der Stadtpark Geschäftsführer, den Damen.

In diesem Jahr finanziert der Park für das Baumfarnhaus die Nachbildung einer der Libellen, die einst die urzeitlichen Wälder beherrschte. Sie hilft der "Grünen Schule" des Parks, Kindern Flora und Fauna über die Jahrtausende zu erklären - "ein Sehnsuchtsprojekt", so Ursula Jünger, Leiterin der "Grünen Schule".

Und solche "Sehnsuchtsprojekte" sind es oftmals, die mit Hilfe der Spenden des DAFAK erst möglich werden, wie vielen Dankesworten zu entnehmen ist. Manche helfen, Leben zu retten - wie Fabian Widder, Vorsitzender der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) anhand des Sonargeräts erzählt, das die Frauen schon vor Jahren finanzierten. Und manche helfen, dass es Lebensretter etwas bequemer haben, wie Markus Appel von der Freiwilligen Feuerwehr Feudenheim berichtet. Sie wird sich mit dem Zuschuss des DAFAK in Eigenleistung in den Räumen für die Jugendarbeit eine Küche einrichten können.

Müller nannte Appel einen "guten, treuen Freund", weil die Feudenheimer Feuerwehrleute dem DAFAK jedes Jahr helfen, beim Pfennigbasar die schweren Kisten zu schleppen und die ganzen Sachspenden zu transportieren.

Erstmals mit einer Spende bedacht wurde der Stadtjugendring für das Projekt "Ferienpaten", der Elternkreis Frühgeborene am Klinikum und die Hermann-Gutzmann-Schule. Stets unterstützt wird dagegen die "MM"-Aktion "Wir wollen helfen". "Sonst finanzieren wir nur Projekte, aber hier wissen wir, dass Sie einzelnen Menschen in Not helfen", sagte Müller dazu.

"Wir helfen bewusst nach dem Gießkannenprinzip, um möglichst breit zu helfen, quer durch die Generationen für junge und alte Menschen", so Christine Müller. Dazu kommen die beiden Einrichtungen, in denen sich die Damen auch persönlich engagieren - im Katholischen Bürgerhospital wie auch der Seniorentagesstätte K1.

 

 

 

Bericht vom 16.06.2015 im "Mannheimer Morgen"

Fleißige Frauen schütten Füllhorn aus

51 000 Euro - so viel verteilte der Deutsch-Amerikanische Frauenarbeitskreis (DAFAK) nun aus seinem Sozialfonds an 24 Vereine und Einrichtungen. Aber Präsidentin Christine Müller war es nicht genug. "Wir würden gerne mehr ausschütten", sagte sie, "denn wir arbeiten sehr hart dafür, aber es gibt immer mehr Stolpersteine", kritisierte sie. Der Pfennigbasar im Rosengarten ist immer noch die größte Aktion der Damen, doch da stellt die Stadt nun plötzlich Müllgebühren in Rechnung. "Das hat uns sehr enttäuscht", so Müller. Bei beiden Benefizkonzerten, dem im März mit dem Polizeimusikkorps und dem Nikolauskonzert mit der Bläserphilharmonie, gebe es zwar viel Publikum – aber steigende GEMA-Tarife fressen einen Teil des Erlöses. "Es ist bitter, wenn man so hart arbeitet, aber weniger rüberkommt", klagte Müller. Allein beim Pfennigbasar arbeiteten 150 Frauen ehrenamtlich nahezu eine Woche," und zwar 60 Stunden, das würde keine Gewerkschaft zulassen", so die Präsidentin. Doch die DAFAK-Damen tun es für den guten Zweck, wobei sie bewusst- so Müller- "nach dem Gießkannenprinzip" viele Empfänger bedenken. Dabei gibt es Institutionen, die schon seit Jahrzehnten von den Frauen unterstützt werden, der Seniorentreff in K1 etwa, den der DAFAK seit fünf Jahrzehnten personell und finanziell unterstützt. Auch die "MM" -Aktion "Wir wollen helfen" profitiert seit Jahrzehnten vom großen Engagement der Damen, ebenso der Luisenpark. Der bekam in diesem Jahr das Geld, um eine Vogelbrutstation anzuschaffen. Kinder und Kranke Norbert Dreher von der Freiwilligen Feuerwehr Feudenheim, die beim Pfennigbasar immer mit anpackt, bedankte sich für eine Geldspritze für den gerade laufenden Ausbau des Dachs ihres Gerätehauses zu Jugendräumen. Die DLRG wird beim Kauf von Taucherausrüstungen, die Mannheimer Bläserphilharmonie beim Wettbewerb ,,Aufwind", die "Mannheimer Platte" mit Küchenausstattung unterstützt, die Rheinau-Förderschule bei der Einrichtung von Babysitterkursen für Schüler: Ob ein Mischpult fijrs Jugendhaus Herzogenried, Wiedereingliederung psychisch kranker Jugendlicher, die Fahrradfreizeit der psychisch Kranken des St. Anna-Hauses, das Kinderheim St. Josef, die Kindervesperkirche auf dem Waldhof, die Beratungsstelle ,,Amalie", der Gesundheitstreffpunkt oder das Ludwigshafener Mehrgenerationenhaus sowie Spielsachen für die Frühförderung des Mannheimer Familienzentrums- die Damen schütten über allen ihr Füllhorn aus. Teilweise kommt der Tipp auch aus den eigenen Reihen: So plädierte Sascha Grimminger dafür, nun mal die Kinder-und Jugendbibliothek zu bedenken. Allen sprach Matthias Siegel, der Leiter vom Katholischen Bürgerhospital, aus dem Herzen, der den Damen "vielen, vielen Dank für ihr Engagement" sagte.

  

Bericht vom 02.01.2015 im "Mannheimer Morgen"

Erinnerungen und Ideen für den Neuanfang

Es sei "nach unserer Wahrnehmung noch nicht so richtig in der Stadtgesellschaft präsent", bedauert Martina Kubanek, Architektin und Leiterin des Baukompetenzzentrums - dass Mannheim mit der früheren amerikanischen Siedlung Benjamin-Franklin-Village . einen neuen Stadtteil bekommt. "Franklin': soll er heißen. Daher wird dieses Thema beim Neujahrsempfang am 6. Januar im Rosengarten eine große Rolle spielen. Vorführungen von Sportvereinen, Jugendhäusern, Musik und Szenen von Theatergruppen, die Aktionen der Fasnachter, die vielen Infostände von Vereinen, Selbsthilfegruppen, Firmen oder Kultureinrichtungen- das Konzept des ganztätigen Bürgerfests bei freiem Eintritt bleibt unverändert. Aber 2015 wird auch das Jahr, in dem der Abzug der Amerikaner abgeschlossen sein soll. Das werde man "natürlich aufgreifen", so Rainer Gluth vom Fachbereich Rat, Beteiligung und Wahlen der Stadt, der das Programm vorbereitet. So werden im "Amerika-Cafe" der frühere Standortälteste der US-Army, General Tom Jones, der langjährige "Baubürgermeister" der US-Army Larry Scavone und die Sängerin Janice Dixon über die zahlreich entstandene Verbindungen und Freundschaften von Amerikanern und Mannheimern diskutieren. Auch Christine Gebhard, ehemalige Leiterin des Verbindungsbüros, Christine Müller, Präsidentin des Deutsch Amerikanischen Frauenarbeitskreises, sowie Prof. Dr. Christian Führer, Autor des Buchs "Places - Amerikaner in Mannheim", kommen zu Wort. Wie aus der ehemaligen amerikanischen Wohnsiedlung ein "neuer Lebensraum, verbunden mit einem umweltfreundlichen Verkehrskonzept, entsteht", das will auf einer eigenen Fläche im oberen Rosengarten-Foyer die städtische MWS Projektentwicklungsgesellschaft unter dem Motto "Franklin - so bunt wie die Welt" zeigen. Sie präsentiert Ideen für den Umbau und lädt die Bürger ein, für ihren Favoriten abzustimmen. Unter allen Beteiligten werden Preise verlost. Zu sehen sind der Entwurf des niederländischen Büros MVRDV mit verschiedenen Umbauvariationen, Begrünungsideen des dänisches Büros Tegnestuen Vandkunsten sowie ein Umbauszenariofür die bestehenden Gebäude des spanischen Büros Impar Estudio. Unter dem Motto "GrünRaum -GrünERLeben" präsentieren sich die Bundesgartenschau 2023, der Stadtpark sowie der Fachbereich Grünflächen und Umwelt.

 

 

Bericht vom 5. Juni 2012 im "Mannheimer Morgen"

37 Spendenschecks unterstützen

Eine bunte Gießkanne brachte Christine Müller, Präsidentin des Deutsch-Amerikanischen Frauenarbeitskreises, mit. Und die hatte Symbolwert. Die rührigen Ladys haben sich erneut entschlossen, mit den im Clubjahr erwirtschafteten Erlösen kein Großprojekt zu finanzieren, sondern nach alter Tradition und Gießkannenart viele Einrichtungen und ehrenamtliche Initiativen zu unterstützen - 37 an der Zahl. Die Spendenschecks - Gesamtsumme 71 000 Euro - übergaben Präsidenten Christine Müller und Charitybeauftragte Heidi Hesoun. 

Gemeinsame Auswahl 

Der Pfennigbasar, alle Jahre wieder eine Erfolgsstory, und die beiden Konzerte - sie waren auch diesmal wieder die Geldbringer für die stattliche Summe. Wer wie viel bekommt, entschieden alle 135 Mitglieder gemeinsam. Vielfältig präsentierte sich auch 2012 das Spektrum der bedachten Empfänger. Mit 6600 Euro den höchsten Betrag erhielt die Schule für Kranke am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit - dort soll jungen Patienten, die häufig sehr lange Aufenthalte haben, das Lernen mit Laptops erleichtert werden. Mit 4500 Euro unterstützte der Club einen Ausbildungsraum der Lebensretter (DLRG). Die Jugendfeuerwehr in Feudenheim erhielt für Ausbauarbeiten im Dachgeschoss 4.000 Euro. 

Bei der Übergabe der Spendenschecks im Café des Luisenparks stellten die Empfänger ihre Projekte jeweils kurz vor. Die 37 Mini-Ansprachen offenbarten, wie viel sich auf sozialem Gebiet tut. Den Clubdamen liegt am Herzen, sinnvolle Anschaffungen zu ermöglichen, die ohne Spende einfach unerschwinglich wären - weil Budgets häufig nur fürs Notwendigste reichen. So wurde der Eugen-Neter-Schule eine App ermöglicht, die sprechbehinderten Mädchen und Buben das Kommunizieren untereinander erleichtert. Im Neckarstädter Mehrgenerationenhaus kann nun eine Küchenzeile eingerichtet werden, in der sich Alt und Jung am Herd begegnen. Bedacht wurden auch diesmal wieder Umweltprojekte - beispielsweise erhielt "die grüne Schule", die Sprösslingen im Stadtpark die Natur näher bringt, Geld für eine Kamera. Angesichts des Geburtstags - anno 2011 hatten die Damen mit Petticoat und Pünktchenrock als Einladungsmotto 60-Jähriges gefeiert - förderte der Club zwei historische Projekte: Die Geschichtswerkstatt Käfertal brachte ihre Recherchen über 66 Jahre Amerikaner in diesem Stadtteil als Buch heraus, während das Stadtarchiv einen Bildband über US-Gäste in ganz Mannheim zusammengestellt hat. 

Die Clubfrauen, so betonte die Präsidentin, verteilen nicht nur erwirtschaftetes Geld, sondern engagieren sich auch mit persönlichen Einsätzen in Senioreneinrichtungen. 

 

Bild: Karla Schlichtmann

Gruppenbild im Luisenpark: Sie haben Grund zur Freude – die erfolgreichen Damen des Deutsch-Amerikanischen Frauenarbeitskreises (hinter dem Symbolscheck) und die 37 bedachten Empfänger.

 
 

 

 

Archiv

 

2012
Musizieren für den guten Zweck
Nikolauskonzert des DAFAK und der Bläserphilharmonie im Mozartsaal des Rosengartens
Bericht vom 11. Dezember 2012 im "Mannheimer Morgen"
Buntes Programm begeistert
DAFAK-Spende: 1000 Euro für erfolgreiche Schulabgänger
Bericht vom 1. August 2012 im "Mannheimer Morgen"
Sommerfest im Kinderheim St. Josef
Bericht vom August 2012 in der "Käfertaler Zeitung"
Wohlfühloase mit ökologischer Note
DAFAK-Spende: 2.500 Euro für Spielgeräte im "Storchennest" der Wespinstiftung
Bericht vom 30. Mai 2012 im "Mannheimer Morgen"
Störche im Nest beobachten
DAFAK-Spende: Monitor für die Storchenkamera im Luisenpark
Bericht vom 3. Mai 2012 im "Mannheimer Morgen"
Lebenshilfe freut sich über neue Sprossenwand
DAFAK-Spende: Sprossenwand fürs Selbstvertrauen
Bericht vom 30. März 2012 im "Mannheimer Morgen"
Sprosse für Sprosse zum Erfolg
DAFAK-Spende: Sprossenwand für die Lebenshilfe
Bericht vom 16. März 2012 in den Seckenheim-Rheinau-Nachrichten
Bunter Frühling nach Noten
Frühjahrskonzert des DAFAK im Luisenpark
Bericht vom 20. März 2012 im "Mannheimer Morgen"
Kampf um Klunker und Krimskrams
Pfennigbasar 2012
Bericht vom 3. Februar 2012 im "Mannheimer Morgen"
Spende hilft dem Eltern-Kind-Zentrum
DAFAK-Spende: 5 000 Euro für Klettergerüst, Sandkasten und Sinnespfad
Bericht vom 20. Januar 2012 im "Mannheimer Morgen"

2011
Ladies helfen nicht nur dem Eltern-Kind-Zentrum
DAFAK-Spende: 6 500 Euro für soziale Projekte der evangelischen Kirche
Bericht vom 22. Dezember 2011 im "Mannheimer Morgen"
Gerät hilft bei Rettung im Wasser
DAFAK-Spende: Unterwassersonargerät an die DLRG
Bericht vom 9. November 2011 im "Mannheimer Morgen" 

Fest in Petticoat und Pünktchenrock
Bericht vom 20. Oktober 2011 im "Mannheimer Morgen"

60 Jahre Deutsch-Amerikanischer Frauenarbeitskreis Mannheim
Bericht vom 15. Oktober 2011 im "Mannheimer Morgen"

Pfennigbasar – die Wunderwelt im Souterrain
Bericht vom 4. Februar 2011 im "Mannheimer Morgen"